LIKE
OR
DISLIKE
Video-Essays zur Frage, was ich mag und was ich nicht so mag
Vor ein paar Monaten las ich in dem tollen Buch von Sara Kuburic (bin bisher ungefähr bei der Hälfte) und fand besonders die Stelle spannend, in der sie ihre These erläuterte, dass wir Selbstausdruck nur selten mit Grenzen in Zusammenhang bringen würden. Stimmt, dachte ich. Bei Selbstausdruck denke ich an Selfies machen, Hobbies abarbeiten und Real-Talk in der Ästhetik der Notizen-App posten, aber nicht daran, meine Grenzen zu verbalisieren. Kuburic argumentierte sogar, dass letzteres für sie die effektivste Form des Sich-Zeigens sei.
Diese Gedanken gingen mir wieder durch den Kopf, als ich vor ein paar Wochen anfing, an meinem Projekt „Like or Dislike“ zu arbeiten. Grenzen zu formulieren ist zwar nicht dasselbe wie Vorlieben oder Abneigungen aufzuzählen, aber ich denke, dass Tendenzen zu gewissen Themen die Umrisse von Menschen ebenfalls skizzieren können. Als introvertierte Person fühlt es sich allerdings häufig falsch an, andere mit den eigenen Likes und Dislikes zu behelligen – just because. Doch woher kommt dieses „just because“ ? Und warum wollen wir eigentlich niemanden mit unseren sweeten, oft auch savage Persönlichkeiten behelligen? Auf der Suche nach „meinem Warum“ sind bisher zwei Video-Essays entstanden 👀 👀
„die richtige
sendung zum
richtigen zeit-
punkt finden“ – 👍
„smalltalk, der
länger als
eine minute
dauert“– 👎